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Wolkenlücken-Safari mit 12″

Posted by Ernst Gaulhofer on 20. April 2012
Posted in: Allgemein, Beobachtung, Sonnensystem. Tagged: Abendstern, Mars, Nachthimmel, Saturn, Teleskop, Venus. Leave a Comment

„Der April macht was er will“ heißt ein altes Sprichwort. Er hat allerdings bis jetzt nicht das gemacht, was sich ein Hobbyastronom gerne wünscht, nämlich einen ruhigen, klaren Himmel.

Das heißt aber nicht, dass keine Beobachtung möglich ist. Es gibt momentan viele lohnende Objekte für große und kleine Fernrohre.

Nach wie vor strahlt Venus schon vor der Dämmerung hoch und hell im Westen und macht dem Namen „Abendstern“ wirklich alle Ehre. Ein Blick durchs Okular zeigt eine schöne Sichel des Planeten, die jetzt immer größer wird.

Während sich Jupiter im Westen praktisch verabschiedet hat, steht Mars leicht orange gefärbt zu abends auffällig im Süden im Sternbild Löwe hoch am Himmel.

Ein Schwenk nach Osten und auch Saturn  ist schon zu finden – der Anblick mit den Ringen fasziniert einfach immer wieder.

Anblick durch ein Spiegelteleskop:

Die drei Planeten beim Blick durchs Fernrohr

Frühlingszeit ist Galaxienzeit – die Sternbilder Löwe und vor allem Jungfrau sind regelrecht voll von Galaxien, von denen etliche schon in kleinen Fernrohren aufgespürt werden können.

Man muss einfach wissen wo sie sind – und voila, schon zeigt sich ein, manchmal auch gleich mehrere diffuse Nebelflecken im Blickfeld.

Mit 12“ Öffnung sind an den Messierobjekten bereits Strukturen erkennbar, man kann schön zwischen Galaxien, die elliptisch, spiralförmig oder von der Kante her zu sehen sind, unterscheiden. Da auch die internationale Raumstation ISS und manchmal auch die chinesische Tiangong wieder abends auftauchen, ist für Abwechslung am Himmel gesorgt. Ach ja, auch die sogenannten „Iridium Flares“ (kurzes Aufblitzen von Satelliten im Sonnenlicht) sind nicht zu vergessen. Die Daten dazu gibt es auf www.heavensabove.com

Die „Superhellen“ zwischen -6 und -8m (je kleiner die Zahl, desto heller) sind da absolute Highlights.

Da wären ja auch noch einige interessante Doppel- und Dreifachsterne zu beobachten – wenn bloß der „April“ nicht so unberechenbar wäre und innerhalb von wenigen Minuten eine diffuse Wolkendecke zwischen meinem Teleskop und der Unendlichkeit des Weltalls einzieht …

Ich freue mich trotzdem schon auf den nächsten klaren Abend, da werden dann die Saturnmonde wieder aufs Korn genommen – 7 davon konnte ich schon beobachten (Titan, Tethys, Dionne, Rhea, Enceladus, Hyperion und Japetus).

Blick Richtung Westen am 22.04.2012 um 21:30 Uhr

 

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